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Ein paar Gedanken über das Web, den Desktop und die Evolution des CRM

Februar 15, 2010Hansjörg SchmidtBlog1
Apple iPad

Apple iPad

Nicht erst seit der Präsentation des Apple iPads ist die Veränderung in der Art und Weise wie wir auf Informationen zugreifen und wie sich dadurch die Software ändert offensichtlich. Der Browser wird immer mehr zum Desktop und Cloud-basierte Software macht die herkömmlichen Desktop-Betriebssysteme fast obsolet. Denken Sie mal darüber nach: Wir haben unsere Daten, unsere Anwendungen und Infrastrukturen im Web. Warum sollten wir mehr benötigen, als einen Thin-Client und einen Browser? Nicht viel mehr ist das iPad – ein in Hardware gegossener Webbrowser.

Durch Web Services werden die Browser zum Desktop-Ersatz. In der Anwendungsentwicklung dreht es sich immer mehr um Mashups, Interoperabilität und Verknüpfungen. Entwickler müssen bei der Programmierung immer weniger auf die Eigenheiten von IE, Firefox, Safari, Chrome etc. achten. Zum Glück achten die Hersteller immer mehr auf die Einhaltung der Standards, so dass den APIs mehr Beachtung zu teil werden. Der Browser ist das Portal zu dieser Welt. Er ermöglicht über einen Single Sign-on den Zugang zu allen möglichen Anwendungen.

Aber die Welt dreht sich schon wieder weiter. Das Netz rückt in der Kundenbeziehung immer mehr in den Mittelpunkt (CRM-Trends 2010). Sowohl das Web, als auch CRM werden immer schneller, bunter und sozialer. Aber was ist der nächste Schritt? Wird das „immer verfügbar“-Konzept verschmolzen mit dem ad hoc Zugriff auf die CRM-Daten zu einer neuen Evolutionsstufe des CRM führen?

Es sieht so aus! Die Vorzeichen mehren sich, dass dies eine Stufe sein wird, bei der es weniger um die Anmeldung in einem Browser geht, sondern mehr um den Zugriff auf Daten und die Automatisierung von Prozessen in einer nahtlosen und natürlichen Art und Weise. Die web-basierte Interaktivität wird bleiben, aber der Browser wird ergänzt durch Apps und andere Zugriffsmöglichkeiten. In jedem Fall wird der klassische Desktop immer mehr an Bedeutung verlieren. Für den Anwender wird dadurch vieles einfacher, denn zahlreiche Probleme durch inkompatible Hardware/Software gehören damit bald der Vergangenheit an.

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Ein Kommentar

  1. Der Webbrowser hat den Desktop ersetzt, ersetzt das App nun den Browser?16/02/2010 at 17:59Reply

    […] Nicht erst seit der Vorstellung des iPads wird es immer offensichtlicher, dass sich die Art und Weise wie wir auf Informationen zugreifen, ändert. Durch die Änderung der Nutzungsgewohnheiten ändert sich auch die Softwarelandschaft. Auf unserem CRM-Blog mache ich mir aktuell Gedanken über das Web, den Desktop und die Evolution des CRM. […]

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