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Musikindustrie zu doof für CRM und Web 2.0?

Wie doof muss eigentlich ein Unternehmen sein, wenn es seine Kunden und seine gesamte Zielgruppe in aufwendigen PR- und Marketingkanmpagnen als Kriminelle abstempelt? In der Musikindustrie führt eine ganze Branche par Excellence vor, wie man sich mittel- und langfristig sein eigenes Grab schaufelt. Statt das gigantische Potenzial eines effektiven Kundenmanagements und der direkten Vertriebs- und Marketingkanäle über das Internet zu nutzen, verrennen sie sich in technologischen Rohrkrepierern von Kopierschutz, DRM (Digital Rights Management) und Denunzierungskampagnen gegen Raubkopierer und Nutzer von Internettauschbörsen – gegen ihre eigene Kunden und Kernzielgruppe. Es geht der Musikindustrie auch nicht wirklich darum, all die Kriminellen, die gelegentlich illegal eine CD kopieren oder Musik aus dem Internet downloaden ihrer ‚gerechten‘ Strafe zuzuführen. Dann müsste nicht nur eine ganze Generation von heute auf morgen in den Knast. Es geht ihr um die Schaffung von Schuldbewusstsein bei ihrer Kernzielgruppe. Der tatsächliche Effekt ist, dass sie

  1. sich bei ihrer Zielgruppe lächerlich macht, denn all die ‚Kriminellen‘ sind im Kern eines: Musikliebhaber,
  2. die Interessen ihrer Kunden und den Nutzen für ihre Kunden völlig ignoriert,
  3. die Marktentwicklungen mit seinen vom Internet getriebenen Kommunikations- und Distrubutionsinnovationen bekämpft statt neue Märkte zu erobern.

Einhergehend mit den Klagen über entgangenen Umsatz und Gewinne wurden in der jüngeren Vergangenheit nicht nur die wenigen Lichtgestalten der Branche, wie z.B. der ehemalige Chef von Universal Deutschland, Tim Renner, gnadenlos abserviert. Sie ließen sich auch noch von Steve Jobs mit seiner itune-Plattform und seinem ipod vorführen, wie man sich in diesem Markt sehr erfolgreich neue Anteile erschließt. Peinlich, denn mit den Möglichkeiten des Internet, einem kreativen Umgang mit den Community-Ansätzen des Web 2.0 und einem effektivem CRM liegt ein Potenzial vor ihren Füßen, das die angeblich entgangenen Umsätze und Gewinne durch die nach wie vor wenig schuldbewussten Kunden um ein Vielfaches übertsteigt.

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