Wice CRM – So Wice, so gut.

CRM-Trends 2014

Wie in den vergangenen Jahren möchten wir an dieser Stelle einen Ausblick auf die CRM-Trends 2014 wagen. Die Buzzwords lauten Cloud Computing und Datenschutz, Social CRM und Mobilität.

Cloud als Wachstumstreiber für CRM – Cloud-Nutzung wird einfacher

CRMTrends20141 CRM Trends 2014Der CRM-Markt wird auch im kommenden Jahr weiter wachsen. Haupttreiber des Wachstums ist der Wechsel der Unternehmen in die Cloud. Die Vorteile von CRM as a Service liegen auf der Hand: ohne große Anfangsinvestitionen können Unternehmen mit moderner und schlanker CRM-Software mit der Gewinnung und Bindung von Kunden beginnen.

Die gute Nachricht für kleine und mittlere Unternehmen lautet: Die Nutzung der Cloud-Angebote wird immer einfacher. Marktplätze wie der Business Marketplace der Telekom bieten ein attraktives Portfolio an Cloud-Lösungen an und Support und Abrechnung erfolgen aus einer Hand. Dies senkt die Einstiegshürden weiter. Insbesondere viele kleinere Unternehmen werden im kommenden Jahr erste Erfahrungen in der Nutzung von Software aus der Cloud machen.

Datenschutz in der Cloud immer wichtiger

Die Diskussion um die Ausspähaffäre durch internationale Geheimdienste hat die Kunden allerdings massiv verunsichert. Die Anforderungen und Fragen an die Datensicherheit und den Datenschutz sind deshalb in den letzten Monaten stark gestiegen und werden dies auch in den kommenden zwölf Monaten, denn es ist nicht zu erwarten, dass ein Ende der Enthüllungen der Snowden-Dokumente erreicht ist. Gerade CRM-Anbieter aus den USA erfahren gerade einen massiven ökonomischen Druck. Die Kunden wollen Klarheit über die Datenspeicherung, d. h. wo sind die Daten wie gespeichert und wer hat darauf Zugriff. Wer hier keine zufriedenstellende Antwort liefert, wird ins Hintertreffen geraten.

Hosted Private Clouds als attraktive Alternative

Als Alternative zur Public Cloud ist deshalb auch die Private Cloud weiterhin attraktiv. Für kleine und mittlere Unternehmen stellt die die sogenannte “Hosted Private Cloud” als Managed Service ein attraktives Modell dar. Hier erhalten die Kunden eine Cloud Software, die sich in einem isolierten Bereich beim SaaS-Anbieter oder auf einem eigenem Server in einem Rechzentrum befindet. Der Cloud-Anbieter übernimmt hierbei Wartung und Administration. Die meisten Public Cloud-Anbieter sind hierauf mit ihren standardisierten Plattformen nicht vorbereitet. Deshalb wird es hier im kommenden Jahr Bewegung geben.

Social CRM bei KMUs gefragt

Auf Anwenderebene ist das Thema Social CRM endlich auch im KMU-Sektor angekommen. Viele Unternehmen haben in den letzten Monaten mit dem Aufbau eigener Social CRM-Kanäle begonnen und runden hiermit Kundenservice und Marketing ab. Während hier die Anbieter aus dem B2C-Bereich Vorreiter sind, hat der B2B-Sektor langsam aufgeholt. Im B2B-Bereich ist das Thema Lead-Gewinnung und -Pflege wichtig und deshalb wird es hier eine größere Nachfrage nach Lösungen geben. B2B- und B2C-Anwender haben gemeinsam, dass auch immer mehr Kommunikation direkt über über die sozialen Netzwerke erfolgt und ein Teil der E-Mail-Kommunikation hierhin verlagert wird. Anbindungen an die Chat- und Messaging-Funktionen der Plattformen sind deshalb gefragt.

Kein CRM mehr ohne Mobilität

Beim mobilen CRM stellt sich immer mehr heraus, dass dies für die Anwender mehr bedeutet, als die Nutzung eingeschränkter Software über mobile Endgeräte. Die Anwender erwarten mittlerweile schlichtweg, dass sie unterwegs genauso produktiv sind, wie am Rechner im Büro, da die Erwartungshaltung der Kunden auf jederzeitige schnelle und kompetente Antwort so hoch ist, dass es einen Wettbewerbsnachteil darstellt, wenn man hier nicht jederzeit ansprechbar ist. CRM-Anbieter ohne mobile Lösung werden schlichtweg vom Markt verschwinden.

PRISM und die Konsequenzen für deutsche Unternehmen

sneak 200x132 PRISM und die Konsequenzen für deutsche UnternehmenDer NSA-Datenskandal ist in aller Munde. Viele Unternehmen fragen sich, ob die Unternehmensdaten noch sicher sind, welche Informationen bekannt sind und welche nicht. Bereits vor PRISM gab es Diskussionen über den Datenschutz im Cloud-Computing. Es gab auch in der Vergangenheit Bedenken von Unternehmen, Daten in eine Cloud eines US-amerikanischen Anbieters zu speichern. Die US-Regierung selbst hat den amerikanischen Cloud-Anbietern einen Bärendienst erwiesen. Die ersten Anbieter sprechen schon “vom Tod” der US-Clouds.
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Verfassungsschutz warnt vor außereuropäischen Clouds

Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die amerikanischen und britischen Spionageprogramme Prism und Tempora warnt Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen deutsche Unternehmen vor der Abspeicherung sensibler Unternehmensdaten in Cloud-Computersystemen außerhalb Europas. Unternehmen sollten bei Investitionen in die IT viel stärker auf die Sicherheit achten.

In einem Interview mit der WirtschaftsWoche meint er: „Es wäre von Vorteil für den Industriestandort Europa, wenn wir mit eigenen, sicheren Produkten einen Gegenpol zu den Amerikanern und Ostasiaten aufbauen könnten.“
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Bereinigen Sie Ihre Kundendatenbank

Die meisten Unternehmen werden es sicherlich schon wissen: Am 1. September endet die Übergangsfrist der Adressverwendung für Marketingzwecke. Die 2009 in Kraft getretene Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes erlaubte es Unternehmen weiterhin Daten für Werbezwecke zu verwenden, die vor dem 1.9.2009 erhoben oder gespeichert worden sind. Ab dem 1.9. wird es aber nun Ernst. Unternehmen benötigen ab dann eine Einwilligung des Kunden darüber, dass er mit einer werblichen Verwendung und Speicherung seiner Daten einverstanden ist.
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IT-Mittelstand: Datenschutz beim Cloud Computing

Die Fachzeitschrift “IT-Mittelstand” hat in ihrer neuen Ausgabe einen umfangreichen Artikel zum Thema “Datenschutz beim Cloud Computing” und neben verschiedenen Anwaltskanzleien kommt auch die WICE GmbH mit einer Einschätzung zu Worte. Der Artikel beleuchtet Fragen nach dem konkreten Nutzen auf der einen und Sicherheitsbedenken auf der anderen Seite. Von Kostentransparenz über die Frage nach dem Datenspeicherort und die Voraussetzungen der Auftragsdatenbearbeitung bis hin zur Sondersituation der USA mit Safe Harbour und dem Patriot Act gibt es einen guten Überblick über die gesamte Diskussion des Datenschutzes in der Cloud.
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